Neunzehnter Dezember

Ja nun, auch ich bin nicht so wirklich ein schreibtechnisch begabter Mensch, deshalb meine Gedanken zum Thema „Weihnachten“ nur kurz zusammengefasst: Don’t let your crazy family get you down. Was ich euch aber eigentlich mitgeben will, ist ein Rezept für einen veganen Chocolate Cheesecake, der auch sonst gut geeignet ist für Menschen it Unverträglichkeiten. Denn Weihnachten, das verbinde ich mit Essen. Wer also jemanden kennt, der_die viele Zutaten auslassen will*muss, aber Cheesecake so sehr liebt wie ich – macht der besonderen Person in eurem Leben eine Freude, bake a cake! Denn sowas gibt es praktisch nicht zu kaufen!

Und zuallerletzt, wenn ihr Zeit und Kraft habt, bitte unterstützt das Refugee Camp. https://refugeecampvienna.noblogs.org

Veganer, gluten-freier, fruktose-reduzierter Chocolate Cheesecake

Dieses Rezept ist mehrteilig, man kann die einzelnen Elemente nach belieben kombinieren, je nachdem was nun genau vermieden werden soll – z.B. die Graham Crackers durch gekaufte Kekse ersetzen, das Rezept für die Kruste verwenden, aber eine nicht-vegane Füllung machen… Auch die einzelnen Zutaten können auf die eigenen Anforderungen abgestimmt werden.

Graham Crackers (heißen Crackers, sind Kekse)

Rezept von smittenkitchen.com, welches wieder von Nancy Silverton’s Pastries from the La Brea Bakery und 101 Cookbooks adaptiert wurde. Zu finden hier http://smittenkitchen.com/blog/2009/05/graham-crackers/.

75 gr Mehl/ glutenfreies Mehl (ich verwende das vom „free from“ vom Spar)
75 gr brauner Zucker/Reissirup
1 TL Natron
¼ TL Salz
100g kalte Butter/Margarine, in kleine Würfel geschnitten
115 gr milder Honig/Reissirup
5 EL Milch/Sojamilch
2 EL Vanilleextrakt (wenn keines vorhanden, einfach ein bisschen mehr VanillE – nicht Vanillin – Zucker verwenden)

1. Mehl, Zucker, Natron, Salz zerbröseln. Dazu entweder Blender, kalte Fingerspitzen, Knethaken (keine Garantie!) oder zwei Messer verwenden. Mir hat dieses herrlich altmodische Video geholfen: http://www.youtube.com/watch?v=NpoYFqCWz2o. Wenn Reissirup verwendet wird, dann auslassen und ihn erst im zweiten Schritt verarbeiten.
2. Honig, Milch, Vanilleextrakt in kleiner Schüssel vermengen, zu den Bröseln hinzufügen und kurz blenden/verkneten, bis der Teig gerade mal so zusammenhält. Achtung: Der Teig wird extremst klebrig sein!
3. Den Teig in zwei Hälften teilen, eine in den Kühlschrank stellen. Die andere Hälfte etwas drei mm dick ausrollen (ruhig mehr Mehl zum bestäuben verwenden). Die traditionelle Größe für Graham Crackers ist, so lese ich, in etwa 10×11 cm. Für unsere Zwecke aber ist es nur wichtig, dass der Teig überhaupt in gleichmäßige Stücke (etwa 5×5 cm) geteilt wird, damit er nicht anbrennt. Dann entweder 15 min im Teifkühler oder 30-45 min im Kühlschrank kühle lassen. Dasselbe mit der anderen Teighälfte machen. Ofen auf 175° vorheizen.
4. 15-25 min backen, aber aufpassen, denn die Crackers verbrennen sehr schnell. Wenn sie fertig sind, sollten sie gebräunt sein und etwas nachgeben.

Die Kruste:

Rezept gefunden hier http://whatscookingamerica.net/Desserts/GrahamCrackerPieCrust.htm

Graham Crackers
80 g geschmolzene Butter/Margarine
30 g Zucker/ Reissirup
wer mag: etwas Zimt

1. Die Graham Crackers, die Butter und den Zucker entweder im Blender bröseln, oder zuerst die Crackers in so einem Plastik-Zip-Bag mit einem Nudelholz zu Bröseln verarbeiten und dann die anderen Zutaten hinzufügen.
2. Die Mischung auf den Boden einer Springform ca 3-5 mm dick drücken, 1 Stunde in den Kühlschrank stellen (nicht zwingend nötig). Bei 175° 8-10 min backen.

Die Füllung:

Rezept agewandelt von bakingbites.com, gefunden http://bakingbites.com/2005/07/cooking-school-suprising-chocolate-pie/

400 g Seidentofu
1 El Honig/Reissirup
200 g Schokolade (50% Kakaoanteil)
1TL Vanilleextrakt/ Vanillezucker

1. Tofu und Honig im Blender/ mit dem Pürrierstab blenden.
2. Schokolade im Wasserbad schmelzen, Vanille hinzufügen.
3. Beides vermischen, in die Springform füllen, 2 Stunden in den Kühschrank stellen.
4. 4. Bei 175° etwa 30-40 min backen.

Ein Kästchen von @erdbeerfrosch13

PS: Das Bild ist nicht nach diesem Rezept entstanden 😉

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